Auftaktkolloquium zur Charta für das Berliner Stadtgrün

Mit der Veröffentlichung eines Impulspapiers für eine Charta für das Berliner Stadtgrün, mit einer Online-Beteiligung und mit einem Auftaktkolloquium hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz die inhaltliche Diskussion über die künftige Entwicklung des Berliner Stadtgrüns eröffnet.

Mit dem Auftaktkolloquium, das am 12.10.2018 von 15:30 bis 19:30 in der ehemaligen Zollgarage des Flughafens Tempelhof stattfand, wurden die Berliner Politik und Verwaltung, verschiedene Berufs- und Interessensverbände, Wissenschaft und städtische Initiativen in den Prozess der Erarbeitung der Charta für das Berliner Stadtgrün eingebunden.

Auftaktkolloquium Charta Stadtgrun© Vesshoff

Ziel dabei war es, den aktuellen Stand der Themen und Inhalte der Charta aus der Perspektive der unterschiedlichen Akteure thematisch zu prüfen, ggf. anzureichern und zu präzisieren. Zudem ging es darum, sich über das Rollenverständnis der beteiligten Akteure im Prozess der Umsetzung von Zielen für das Berliner Stadtgrün zu verständigen. Wichtige Botschaft der Veranstaltung war, dass das Stadtgrün von vielfältigem gesamtstädtischen Interesse und damit eine Gemeinschaftsaufgabe ist.

Auftaktkolloquium Charta Stadtgrun Quelle Veshoff© Vesshoff

Nach einführenden Vorträgen durch Herrn Staatssekretär Stefan Tidow, Frau Ursula Renker (SenUVK), Herrn Dr. Carlo Becker (bgmr), Herrn Dr. Gregor Langenbrinck (Urbanizers) sowie kurzen Statements von Herrn Tilmann Heuser (BUND), Frau Dr. Maria Moorfeld (Umwelt- und Naturschutzamt Pankow) und Frau Wendy Brandt (IHK), wurden an sieben Themenstationen der Charta-Prozess allgemein und die drei Leitsätze und 10 Leitlinien diskutiert. Das Auftaktkolloquium schloss mit einer Podiumsdiskussion mit Herrn Staatssekretär Stefan Tidow, Frau Darla Nickel (Berliner Regenwasseragentur / BWB), Herrn Eike Richter (BDLA) und Herrn Bernd Krüger (Freunde des Mauerparks e.V.) ab.