Stadtgrün: Was ist das?

Berlin hat sehr viel Stadtgrün. Private, halböffentliche und öffentliche begrünte Freiflächen machen unsere Stadt so lebenswert. Unter anderem gibt es über 2 500 gewidmete öffentliche Grün- und Erholungsanlagen, was einer Fläche von mehr als 5 000 Hektar und damit fast der Fläche des Bezirks Lichtenberg entspricht. Zudem kommen mehr als 15 000 Hektar Wald. Zum Grün in der Stadt gehören aber nicht nur Parks, Wälder und Friedhöfe, sondern auch Klein- und Privatgärten, Straßenbäume, Balkone, grüne Dächer und Fassaden. Und auch auf Brachflächen, in Mauer- und Pflasterritzen sowie in Gewässern und an ihren Ufern lässt sich viel Grün finden. Auch manche Parkplätze, die mit wasserdurchlässigen Fugen befestigt sind und zwischen den Stellplätzen mit Bäumen und anderen Pflanzen begrünt sind, lassen sich dank ihres vielfältigen Bewuchses zum Stadtgrün zählen.

Die Liste könnte an dieser Stelle noch lange weitergeführt werden. Klar ist, dass das Stadtgrün in seiner ganzen Vielfalt eine große Bedeutung für die Lebensqualität in hat: Es sorgt es beispielsweise für ein angenehmeres Klima, bessere Luft und ist allgemein der Gesundheit förderlich.

„Stadtgrün“ sollte also umfassend verstanden werden, da jedes Grün diverse Ökosystemleistungen erfüllt – zum Beispiel als Lebensraum für Pflanzen und Tiere, als Rückhaltefläche für Regenwasser oder als Verdunstungsfläche – damit trägt das Grün auch wesentlich zur Kühlung der Stadt im Sommer bei. Und natürlich bietet es uns, den Bewohner*innen, Raum für Bewegung und Entspannung sowie Orte zur Erholung und einen schönen Anblick. Außer den ökologischen Aspekten bietet das Stadtgrün auch viele Möglichkeiten der sozialen Interaktion. Öffentliche Grünanlagen sind nicht kommerzielle Räume, die allen Menschen beinahe uneingeschränkt offenstehen. Und auch alle anderen grünen Orte in der Stadt laden dazu ein, zusammenzukommen und sich mit Bekannten und neuen Bekanntschaften auszutauschen.

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