Die Berliner Parkregeln

Die Berliner Parks und das gesamte Stadtgrün, zu dem auch Wälder, Gewässer und Ufer zählen, sind Freiräume und Angebote für alle, die es mit Leben fülle. Jede*r soll sich an diesen Orten frei, sicher und willkommen fühlen. Denn gemeinsam erleben und erzählen wir die Geschichten, die unser Stadtgrün auch abseits der Natur ausmachen. Die Einhaltung von Regeln erleichtert das Zusammenleben.

Im Berliner Stadtgrün treffen unterschiedlichste Menschen aufeinander, mit verschiedenem sozialem, kulturellem und ökonomischem Hintergrund und verschiedenen Nutzungsansprüchen. Immer mehr Menschen nutzen die Grünflächen in einer immer vielfältigeren Art und Weise. Dies erfordert ein Verständnis füreinander, gegenseitigen Respekt und Wertschätzung.

Die Initiative „Zusammen sind wir Park“ hat im Dialog mit der Stadtgesellschaft die zentralen Problemfelder besprochen und Konflikte aufgezeigt. Es soll nun auch darum gehen, auf dieser Grundlage, bestehende Regeln wiederzubeleben und zu kommunizieren.

Eine Basis dafür bietet das Grünanlagengesetz: Dieses gilt in allen gewidmeten Grün- und Erholungsanlagen (erkennbar am sogenannten Tulpenschild), ist aber kaum bekannt und in seiner Form nicht gerade zugänglich.

Wir haben die Ergebnisse aus dem Dialog mit der Stadtgesellschaft und den Gesetzestext zusammengeführt und in acht einfache, verständliche und nachvollziehbare Parkregeln kondensiert. Diese werden durch jeweils drei Unterpunkte ergänzt, in denen die Regel erklärt, differenziert oder begründete wird.

Hier geht’s zu den Parkregeln

Ganz grundsätzlich gilt es, sich rücksichtsvoll gegenüber anderen Menschen, Tieren, Pflanzen und Ausstattung zu verhalten und damit ein Vorbild für andere zu sein. Nur wenn wir uns gemeinsam an grundlegende Regeln halten, können die Berliner Parks für alle als Orte der Erholung und der Begegnung erhalten bleiben.