Parkgeschichten

Die Grünflächen in der Hauptstadt sind genauso vielfältig, wie ihre Bevölkerung. Wir waren in allen Bezirken unterwegs und haben die Menschen gefragt, was die Parks für sie besonders macht. Kleinkinder, Doktor*innen, Hochschwangere, Bolzplatzhelden und viele weitere haben uns geantwortet. Herausgekommen sind Geschichten, die von der alltäglichen Auszeit bis zum Heiratsantrag reichen. Sie zeigen vor allem eines: Nur zusammen sind wir Park!

Parkgeschichten
aus dem Berliner Stadtgrün

Circa 2 500 öffentliche Park- und Grünanlagen gibt es in Berlin – von kleinen Grünflächen in Stadtquartieren bis zu großen Parkanlagen. Sie sind als Teil der Stadtnatur als Lebensraum für Pflanzen und Tiere wichtig und genauso für Klima, Luft und Boden von großer Bedeutung. Sie helfen, die Folgen des Klimawandels und extremer Wetterereignisse zu lindern.

Die Parks und Grünanlagen sind Teil des Grundgerüsts des Berliner Stadtgrüns und auch ein wichtiger Begegnungsort. Berliner*innen (und ihre Gäste) erholen sich in den Park- und Grünanlagen der Stadt, die Natur beruhigt und entspannt uns. Manchmal zieht es uns aber auch ins Grüne, um den angestauten Ärger des Alltags abzuladen. Für viele Menschen sind die Berliner Parks nicht nur das „grüne Wohnzimmer“ direkt vor der Haustür, sondern auch Fitnessstudio, Bühne, Esszimmer oder Disco. Was dürfen unsere Parks alles erleben?

Oftmals ärgern wir uns, wenn wir sehen, wie Müll auf Grünflächen achtlos zurückgelassen oder Infrastruktur mutwillig zerstört wurde. Unsere Parks müssen davor geschützt werden, so dass sie uns auch in Zukunft als kostenfreie Erholungs- und Begegnungsorte dienen können. Dazu gehört ein rücksichtsvoller Umgang mit der Stadtnatur und ihre schonende Benutzung.
Genauso regen wir uns auf, wenn einzelne Menschen ohne Rücksicht im Park Partys feiern oder auf Rädern durch die Grünfläche rasen. Nur wenn sich alle Parkbesucher*innen mit Respekt begegnen, können weiterhin unterschiedlichste Menschen im Stadtgrün Zusammentreffen und verschiedenste Nutzungen nebeneinander funktionieren. Nur so können die Parks offene, für alle zugängliche demokratische Orte und Möglichkeitsräume sein.

Wir haben euch nach den schönsten, spannendsten oder verrücktesten Geschichten im Berliner Stadtgrün gefragt. Habt Ihr schon einmal etwas in den Berliner Parks erlebt, was Euch positiv oder negativ in Erinnerung geblieben ist?

Wir waren überrascht, wie viele unterschiedliche Geschichten ihr uns erzählt habt – sie sind so vielseitig, wie Berlin und seine Parks selbst. Dabei verhalten sich Einige nicht immer so, wie es für das Berliner Stadtgrün wünschenswert wäre. Aber auch solche Geschichten gehören zum Erfahrungsschatz der Menschen im Stadtgrün und sind eine Erzählung wert. Wir können viel voneinander lernen, wenn wir miteinander sprechen und uns gegenseitig zuhören.

BERLINER PARKGESCHICHTEN! Für ein achtsames und rücksichtsvolles Miteinander.